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ZeckenschutzSpray für Menschen 100ml

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So bleibt die Zecke weg. ZeckenschutzSpray von Neudorff Inhalt 100ml ( für Menschen, für Tiere finden Sie ein extra Produkt in der Kategorie Tierpflege )

Der Ausflug ins Grüne kann unangenehme Folgen haben, denn Zecken warten im hohen Gras, an Zweigen am Wegrand oder im Wald und befallen von dort ihre Opfer. Das neue ZeckenschutzSpray von Neudorff mit einem Wirkstoff natürlichen Ursprungs hält Zecken für mehrere Stunden fern.
Wer sich gern im Freien aufhält oder querfeldein spazieren geht, sollte an wirksamen Schutz vor Zecken denken. Diese lästigen Blutsauger befallen Mensch und Tier gleichermaßen. Sie können schwere Krankheiten wie Lyme-Borreliose oder Hirnhautentzündung (FSME) übertragen. Deshalb ist es wichtig, bereits vor dem Spaziergang Schutzmaßnahmen zu er-greifen. ZeckenschutzSpray von Neudorff wird flächendeckend auf Haut und Kleidung gesprüht. Das Spray mit dem Wirkstoff natürlichen Ur-sprungs, Nonansäure, hält Zecken bis zu vier Stunden fern. Es ist frei von Konservierungsstoffen und kann auch bei Kindern ab zwei Jahren angewendet werden. Zur Pflege der Haut enthält ZeckenschutzSpray feuchtigkeitsspendendes Aloe Vera und Patchouli-Öl.
Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformationen lesen.

Zeckenschutzspray

Weitere Informationen von Neudorff zu Zecken:

Meiden Sie Spaziergänge in hohem Gras oder am Waldrand sowie auf Wildwechseln. Hier ist die Gefahr eines Zeckenbefalls am größten.
Suchen Sie nach jedem Aufenthalt im Freien Ihre Tiere und sich selbst gründlich nach Zecken ab. Auf heller Kleidung entdecken Sie die Zecken besser als auf dunklen Stoffen.
Kämmen Sie, vor allem bei langhaarigen Rassen, das Fell Ihres Tieres regelmäßig. Dabei entdecken Sie sehr schnell Zecken und anderes Ungeziefer.
Sorgen Sie für ein gut gepflegtes Fell. Behandeln Sie direkt vor dem Aufenthalt im Freien das Fell Ihres Haustieres mit ZeckenschutzSpray ( bei uns in der Rubrik Tierpflege erhältlich ) .

Zecken treten von März bis Oktober im Freien auf. Besonders aktiv sind sie von April bis Juni.
Die gesamte Entwicklung vom Ei bis zum erwachsenen Tier dauert 2-3 Jahre, bei ungünstigen Bedingungen bis zu 5 Jahre. Sie können sogar ein paar Jahre ohne Nahrung auskommen. Für die Entwicklung sind drei verschiedene Wirte notwendig. Jeweils nach der Blutaufnahme lässt sich das Tier fallen, um sich zu häuten. Die Weibchen saugen sehr viel mehr als die Männchen.
Die letzte Blutmahlzeit nimmt das Weibchen zu sich, bevor es mit der Eiablage beginnt. Sie legen bis zu 3000 Eier.
Larven befallen meist Kleinsäuger wie Mäuse, Nymphen saugen an Igeln und Eichhörnchen, Erwachsene an Rehen und Hirschen.
Zecken leben vor allem in bodennaher Vegetation, wo es feucht, warm und windgeschützt ist. Bei Trockenheit oder Kälte wandern sie in feuchtes Laub am Boden ab. Ihre Hauptaktivität liegt in den Morgenstunden und am frühen Abend. Ab 10 °C klettern sie auf maximal 1,5 m Höhe, wo sie ihren Wirten oft monatelang auflauern. Bevorzugt halten sie sich jedoch in 50 -100 cm Höhe auf. Die augenlosen Zecken erkennen ihre Wirte mit Hilfe ihres Geruchssinnes an den Erschütterungen, den Ausdünstungen der Haut sowie an der CO2-Abgabe der Atemluft.
Die Zecke wird durch ihren Wirt vom Laub gestreift und sucht aktiv die Haut nach geeigneten Stellen ab. Das kann mehrere Stunden dauern. Bevorzugt werden gefäßreiche, dünnhäutige Stellen an Kopf, Hals, Schulter, Achsel, Kniekehlen und Leistengegend.
Hat sie eine geeignete Stelle gefunden injiziert sie ein Betäubungsmittel, so dass der Stich meist unbemerkt bleibt. Gleichzeitig verwendet sie Stoffe, die die Gerinnung des Blutes hemmen. Mit ihren scherenartigen Mundwerkzeugen reißt sie die Haut auf und saugt das austretende Blut auf. Erst mehrere Stunden nach dem Ansaugen beginnt die Abgabe des möglicherweise infektiösen Speichels. Daher ist es auf jeden Fall sinnvoll, Zecken zu entfernen. Selbst wenn man sie erst Stunden nach dem Spaziergang feststellt.
Der Saugvorgang dauert mehrere Stunden. Mit Hilfe ihres mit Widerhaken besetzten Stechapparates verankert sie sich in der Wunde. Zusätzlich produziert sie noch eine Art Klebstoff, durch den sie sich mit dem Wirt fest verbindet.

Eine Zecke kann das 200fache ihres Eigengewichts an Blut aufnehmen. Ein erwachsenes Zeckenweibchen saugt bis zu zehn Tage. Anschließend löst es sich von seinem Opfer und sucht eine geeignete Stelle am Boden zur Eiablage. Nach diesem Kraftakt stirbt das Weibchen.
Aus den Eiern schlüpfen mikroskopisch kleine, geschlechtslose Larven. Sie haben sechs Beine. Nach ihrer ersten Blutmahlzeit häuten sich die Larven und wachsen zu ein bis zwei Millimeter großen Nymphen heran. Sie sind ebenfalls noch geschlechtslos, haben aber im Gegensatz zu den Larven acht Beine. Erst nach einer erneuten Blutmahlzeit und einer weiteren Häutung entstehen erwachsene Weibchen und Männchen.

Lyme-Borreliose
Die häufigste von Zecken übertragene Infektionskrankheit ist die Borreliose. Bis zu 20 % der Zecken sind mit ihr infiziert. Allerdings wird nicht bei jedem Stich einer infizierten Zecke der Erreger übertragen.
Die Krankheit wird durch spiralförmige Bakterien, so genannte Borrelien, hervorgerufen. Sie leben vor allem in den Speicheldrüsen und im Darm der Zecken.
Die Symptome sind sehr unspezifisch, deshalb wird die Borreliose häufig erst spät erkannt. Oft beginnt die Krankheit mit Fieber und grippeähnlichen Krankheitszeichen. Bei Mensch und Hund können Gelenkentzündungen, schmerzende Gliedmaßen und zeitweiliges Fieber auftreten. Diese Symptome können u.U. auch erst nach Jahren auftreten. Eine sichere Diagnose ist nur durch eine Blutuntersuchung möglich.
Bei Katzen sind die Symptome noch wenig bekannt.
Bei manchen Menschen tritt die Wanderröte auf, eine kreisförmige sich von der Einstichstelle ausbreitende Hautrötung, die normalerweise nach einiger Zeit wieder verschwindet. Doch auch noch Jahre danach können die Borrelien aktiv bleiben und schwere Entzündungen mit Gelenkschmerzen auslösen. Die Borreliose lässt sich normalerweise gut mit Antibiotika behandeln.
Gegen die Borreliose gibt es für Hunde eine Impfung, für den Menschen leider nicht. Ob die Impfung sinnvoll ist, sollten Sie mit Ihrem Tierarzt besprechen.

FSME
Seltener als die Borreliose übertragen Zecken FSME, die Frühsommer-Meningoenzephalitis. Diese Erreger treten vor allem in Süddeutschland auf. Auslöser der Erkrankung ist das FSME-Virus.
Auch bei der FSME gibt es keine typischen Krankheitszeichen, sie ähneln denen einer Sommergrippe. Bei der milderen Verlaufsform kommt es zu einer Hirnhautentzündung, die meist folgenlos ausheilt. Befällt das Virus allerdings das Zentrale Nervensystem, kann das zu schweren Lähmungen und bleibenden Gehirnschäden führen.
Gegen FSME gibt es für den Menschen eine Impfung, für Hunde leider nicht.
 

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